Warum wir ohne Pflanzen nicht leben können.

Eines der wichtigsten Grundbedürfnisse des menschlichen Köpers ist das Atmen. Beim atmen nimmt der Mensch, wie wir wissen, Sauerstoff aus der Luft auf und transportiert diese in den Körper. Dazu benötigt ein Mensch am Tag in etwa 3990 Liter Sauerstoff.

Aber woher stammt eigentlich der Sauerstoff, der scheinbar unendlich verfügbar ist?

Um das zu verstehen, sollten wir noch einmal ganz tief im Gedächtnis kramen und uns an den Biologieunterricht zurückerinnern…

Da war doch irgendwas mit einem Ökosystem, der Wechselwirkung von Pflanzen, Luft, Wasser und Erde, die miteinander im Austausch stehen. Dabei dreht sich alles um den Austausch von O2 (Sauerstoff) und Co2 (Kohlendioxid). Na, erinnert ihr euch wieder?

Das bringt uns zur Frage:

Wer, wie oder was braucht O2 und Co2?

Es handelt sich um einen Zyklus zwischen Pflanzen und Lebewesen. Die Pflanzen verbrauchten CO2 und geben O2 ab. Die Lebewesen hingegen brauchen das O2 und geben CO2 ab.

Fakt ist, die Pflanzen produzieren den Sauerstoff, der für das Leben auf der Erde notwendig ist.

Und so funktioniert die Pflanze:

Im Gewebe der Pflanzen reagieren am Tag Wasser und Kohlendioxid (CO2) unter dem Einfluss des natürlichen Lichts miteinander. So erzeugt die Pflanze Zucker und Sauerstoff. Diesen braucht sie nachts zum „atmen“. Wenn kein Licht vorhanden ist, verbraucht die Pflanze Sauerstoff und setzt dabei CO2 und Wasserdampf frei. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Von einem großen, Laubbaum verdunstet pro Tag 200 bis 300 Liter Wasser. Durch die Verdunstung wird die Umgebung gekühlt und die Luft befeuchtet. Außerdem bindet solch ein Baum pro Tag etwa 13 bis 18 kg Kohlendioxid und produziert daraus Sauerstoff.

Eine einfache Gleichung: 
Ein großer Laubbaum produziert 10 bis 13 kg Sauerstoff pro Tag.
Ein Mensch benötigt am Tag 0,84 kg Sauerstoff.
Das bedeutet unser Baum versorgt am Tag 15 Menschen mit Sauerstoff.

🌳 + 10-13 kg
🧍🏻 - 0,84 kg

= 15x 🧍🏻 / Tag

Ist das nicht absolut faszinierend?

Diese Bäume und Pflanzen, die für uns ganz selbstverständlich sind, oft auch stören, die wir schnell abholzen, wenn wir den Platz brauchen oder sie uns an dem aktuellen Platz gerade einfach nicht gefallen, die wir oft aus der Wohnung aussperren, weil sie uns zu pflegeintensiv sind, genau diese geduldeten Störenfriede, die haben die Macht über unser Leben…

Pflanzen Zuhause

Und das bedeutet auch, man sollte sich so viel wie möglich mit diesen natürlichen Sauerstoffspendern umgeben. Und damit ihr euch vorstellen könnt, was das für eure Wohnung bedeutet haben wir einmal ein bisschen bei der NASA gestöbert:

Die Nasa empfiehlt circa 15-18 Pflanzen bei ca. 170 Quadratmeter. 
So sollten bei 30 Quadratmetern, mindestens 3- 4 Pflanzen ihren Platz finden.

Wer es ganz genau wissen will, kann in diesem Blogartikel von genughaben noch mehr über unseren Luftverbrauch und ausgleichenden Pflanzen erfahren.

Fazit – Bäume sind genial!

Leider haben wir Menschen jedoch bereits fast die Hälfte der Bäume weltweit zerstört und verlieren weiter immer noch rund 15 Milliarden Bäume pro Jahr durch Abholzung!

Das bedeutet es ist wichtiger denn je, dass sich JEDER von uns bemüht etwas für unser Ökosystem zu tun. Organisationen, wie plant-for-the-planet. bieten viele verschiedene Möglichkeiten die Wiederaufforstung von Wäldern weltweit zu unterstützen. Ihr könnt direkt Bäume spenden, verschenken oder sogar durch Google Bewertungen (für euch kostenlos) Bäume pflanzen.

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